Nach dem tragischen Verkehrsunfall auf der B3, bei dem am vergangenen Freitag ein Weller Bürger ums Leben kam, haben sich am Montagabend mehr als 70 Menschen an der Unfallstelle versammelt. Gemeinsam wurde des Verstorbenen gedacht und zugleich auf die seit vielen Jahren bestehende Sorge um die Verkehrssicherheit an dieser Stelle aufmerksam gemacht.
Im Mittelpunkt stehen insbesondere die Forderungen nach einer sicheren Querungsmöglichkeit und einer Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von derzeit 70 km/h auf 50 km/h. Gerade mit Blick auf die angrenzenden Sportanlagen, den Friedhof, das Wohngebiet und das entstehende Neubaugebiet sehen viele Bürgerinnen und Bürger Handlungsbedarf.
Auch vonseiten der zuständigen Behörden gibt es inzwischen erste Reaktionen. Nach Medienberichten will der Landkreis Harburg eine mobile Geschwindigkeitsmessanlage an der B3 aufstellen. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr kündigte zudem an, den jüngsten Vorfall gemeinsam mit der Gemeinde, der Polizei und der Verkehrsbehörde näher zu betrachten und das weitere Vorgehen zu besprechen.
Die große Beteiligung am Montagabend hat deutlich gemacht, wie sehr das Thema die Menschen in Welle bewegt. Unser gemeinsames Ziel bleibt, die Situation an der B3 nachhaltig zu verbessern und insbesondere eine sichere Querung zu ermöglichen.
Weitere Informationen und ausführliche Berichte:
Buchholz Aktuell: Tödlicher Unfall: 70 Weller demonstrieren an B3 für mehr Sicherheit - buchholz-aktuell.de
Hamburger Morgenpost: „Jürgen fehlt“: Gemeinde trauert um totgefahrenen Nachbarn
Landeszeitung: Welle: Nach tödlichem Unfall auf der B3 fordern Nachbarn, was seit 30 Jahren fehlt
Nordheide Wochenblatt: Welle: Nach tödlichem Unfall auf der B3 - Anwohner fordern mehr Sicherheit - Tostedt